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Verjährung von Forderungen 2020: 3-Jahresfrist im Blick behalten

Mit Ablauf des 31.12. eines jeden Jahres verjähren alle Zahlungsanspruche des täglichen Geschäftsverkehrs, die der regelmäßigen Verjährungsfrist unterliegen (3 Jahre). Forderungen, die demzufolge im Jahre 2017 entstanden sind, verjähren mit Ablauf des 31.12.2020 (§ 199 Abs. 1 BGB). Dabei ist es unerheblich in welchem Monat die Rechnung an den Empfänger zugestellt wurde. Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.

Ein Schuldner kann sich auf die Verjährung seiner Schuld berufen und die Erfüllung verweigern, wenn die gesetzlich festgelegte Frist von 3 Jahren (§ 195 BGB) abgelaufen ist.

Mahnungen verhindern die Verjährung von Forderungen nicht

Die Versendung von Mahnungen verhindern die Verjährung einer Forderung nicht. Sollte der Schuldner jedoch nach Erhalt einer Mahnung beispielsweise eine Rate zahlen, ist die Verjährung unterbrochen (§212 BGB) und die 3-Jahresfrist beginnt ab Eingang der Zahlung erneut.

Ferner gibt es keine Vorschrift, dass Forderungen zunächst angemahnt werden müssen, bevor sie gerichtlich durchgesetzt werden können. Um die Verjährung zu hemmen, sollte die Forderung gerichtlich geltend gemacht werden.

Wichtig! Forderungsmanagement sollte im Hinblick auf alle geltenden Fristen und gesetzliche Bestimmungen ordnungsgemäß durchgeführt werden, um den Anspruch nicht zu verlieren.

Haben Sie noch offene Forderungen, die Sie bislang nicht abschließend bearbeitet haben? Eine Auslagerung des Forderungsmanagements bringt viele Vorteile mit sich. Wir beraten Sie gerne.

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